ASP · 29.7.2026 · bundesweit
ASP im Blick behalten – die amtliche Lage beim Friedrich-Loeffler-Institut
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) bleibt das prägende Tierseuchenthema für die deutsche Jägerschaft. Die amtliche Lage – aktuelle Ausbrüche, Restriktionszonen und Karten – veröffentlicht das Friedrich-Loeffler-Institut fortlaufend auf seiner ASP-Seite; die Fallzahlen sind zusätzlich im Tierseucheninformationssystem (TSIS) unter tsis.fli.de abrufbar.
Für Jäger besonders relevant:
- Fallwild melden: Jedes verendet aufgefundene Wildschwein in oder nahe einer Restriktionszone ist ein potenzieller ASP-Fall und gehört unverzüglich an das zuständige Veterinäramt gemeldet (Übersicht in unserer Rubrik [Veterinär](/veterinaer)).
- Hygieneregeln: In Restriktionszonen gelten verschärfte Regeln für Aufbrechen, Transport und Entsorgung des Aufbruchs – maßgeblich sind die Allgemeinverfügungen des jeweiligen Landkreises.
- Bejagung: Die intensive Schwarzwildbejagung bleibt zentraler Baustein der Seuchenprävention – unter strikter Beachtung des Elterntierschutzes (§ 22 Abs. 4 BJagdG).
[REDAKTION: Konkrete aktuelle Zonen/Fälle je Bundesland ergänzen und regelmäßig gegen die FLI-Lage aktualisieren.]
📎 Originalquelle: Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – für amtliche Entscheidungen ist ausschließlich die Quelle maßgeblich.